|
 
Die
Kadavu Gruppe besteht aus der Hauptinsel Kadavu, Fijis 4.größter
Insel, sowie den Inseln Ono, Galoa und einigen kleineren Inseln. Obwohl
nur 100km südlich der Hauptinsel Vitu Levu gelegen, ist die Insel
touristisch kaum erschlossen. Das Leben in den 72 Dörfern ist noch
sehr traditionell. Ein wunderschöner Platz für Ruhesuchende
und Naturliebhaber. Hier gibt es üppige Regenwälder, den Berg
Nabukelevu (838m), wo der erste King Kong Film gedreht worden sein soll,
eine Vielzahl an Vögeln, unter ihnen den farbenprächtigen Kadavu
Papagei sowie einige der schönsten Strände von Fiji, umsäumt
von schwingenden Kokospalmen. An einem der herrlichen Strände haben
die Australier Rena und Bob Forster ihr kleines Tauchresort errichtet,
das Matana Beach Resort. Matana - das bedeutet "Strand, an dem man
zu allen Gezeiten schwimmen kann". Bekannt ist Kadavu zudem für
seine Riffe: das große Astrolabe Riff auf der Ostseite der Insel
und das Namalata Riff, nur einige Bootsminuten vom Matana Resort entfernt.
Am Astrolabe Riff ist die Begegnung mit Mantas keine Seltenheit und die
brillianten Weichkorallen und Gorgonien am Namalata Riff sowie tiefe Schluchten
und Canyons bieten Fotographen zahlreiche Motive. Graue Riffhaie sind
ebenso anzutreffen wie außergewöhnliche Nacktschnecken, Geistermuränen,
Porzellankrabben und unzählige Annemonen.
 
Das
Matana Beach Resort liegt an einem traumhaften Sandstrand, versteckt unter
Palmen und zahlreichen Bäumen. Von der Terrasse der großen
Restaurant-Bure blickt man durch die Bäume aufs Meer. Die kleine
Beach Bar liegt direkt am Strand und ist ein gemütlicher Platz, um
herrliche Sonnenuntergänge zu erleben. Die einfachen nur 10 Bures
(Bungalows) für max. 24 Gäste verteilen sich am Strand und den
Hügel hinauf. Die Bures am Hügel haben einen tollen Blick, man
fühlt sich fast wie in einem Baumhaus. 2 der Bures haben einen Wohn-
sowie 2 Schlafräume, eine Doppelbure mit je einem Zimmer kann mit
Verbindungstür gebucht werden und die übrigen Bungalows bestehen
aus je einem Zimmer. Die geräumigen Bures sind einfach, bieten aber
alles, was man braucht: Bad mit DU/WC (heißes Wasser), Ventilator,
Safe, Kühlschrank und eine Terrasse, auf dem ein verschließbarer
Gitterschrank Platz für die Tauchausrüstung bietet. Jede Bure
hat zudem eine Außendusche, so daß man hier seine Tauchausrüstung
spülen kann. Der hauseigene Generator versorgt das Resort mit 240
Volt von 07.00 - 13.30h sowie von 17.00 - 21.30h. Ist der Generator ausgeschaltet,
versorgt ein Invertor System die Zimmer mit Strom. Zudem kann man seine
Tauchlampen, Kameras etc. im Büro rund um die Uhr
nachladen. Da die Bures von allen Seiten mit Fenstern umgeben sind, weht
permanent ein frisches Lüftchen. Eine Klimaanlage ist so nicht notwendig.
Außergewöhnlich an diesem kleinen Resort ist der Anschluß
an das benachbarte Dorf sowie die familiäre Atmosphäre. Einmal
in der Woche ist Lovo Night: dann heißt es: auf dem Boden sitzen
und mit den Fingern das im Erdofen traditionell zubereitete Essen zu genießen.
Doch vorher erklingen die Gitarren und Ukulelen der Band am Strand und
passend zum Sonnenuntergang singen die Bandmitglieder sehnsuchtsvolle
Lieder.

Visa und
Mastercardzahlung ist möglich.
Die Tauchbasis
Dive Kadavu ist bestens ausgestattet. Die Tauchplätze des Namalata
Riffs sind in nur wenigen Minuten mit den Aluminium Booten erreicht. Zwischen
den zwei Morgentauchgängen wird eine Teepause an einem unendlich
langen, weißen Sandstrand eingelegt. Auf Wunsch wird nachmittags
ein weiterer Tauchgang oder aber auch ein Nachttauchgang nach dem Abendessen
angeboten. Dive Kadavu ermöglicht zudem Tagesausfllüge mit 3
Tauchgängen auf der anderen Inselseite am großen Astrolabe
Riff, an dem man mit Glück großen Mantas begegnen kann.
- Dive
Info Dive Kadavu:
- Tauchen:
Bootstauchgänge, Strandtauchen
- Boote:
4 Aluminiumboote
- Sprache:
Englisch
- Ausbildung:
PADI
- Flaschen:
11,5 l Aluminium
- Ventile:
INT (Adapter mitbringen)
- Equipment:
ca. 10 komplette Leihausrüstungen
- Strom:
240 V, 50 hz (austral. Stecker, Adapter mitbringen)
- Kompressor:
2
- Sicherheit:
Funk an Bord, First Aid, Sauerstoff, nächste Dekokammer: Suva
- Top
Dive: Canyon, Butterfly, Manta Reef
- Die
Tauchplätze

Das
Namalata Riff bietet abwechslungsreiches Tauchen: schön bewachsene
Bommies mit Feuerkorallen, Geweihkorallen sowie Tunnel und Canyons,
die mit farbenfrohen Weichkorallen und Gorgonien überwuchert sind.
Ab und zu sieht man einige neugierige graue Riffhaie, Schildkröten
oder Barracudas. Im Juni/Juli besteht zudem die Chance, Hammerhaien
zu begegnen. Die Sonne bewirkt zauberhafte Lichtspiele in den vielen
Spalten und Höhlen. Annemonen mit Annemonenfischen, Geistermuränen,
Kraken, Lobster, viele Nacktschnecken sind an der Tagesordnung.
Ein
Höhepunkt ist die Haifütterung: hier kann man einigen grauen
und Weißspitzenhaien ziemlich nah kommen. Die Fütterung wird
aber nicht häufig und auch nur mit wenig Fisch durchgeführt,
um die Haie nicht zu sehr daran zu gewöhnen. Das Astrolabe Riff
ist ein ca. 30km langes Riff mit einigen fantastischen Hartkorallenformationen
und einigen Passagen mit schimmernden Weichkorallen. Neben den vielen
kleinen Riffbewohnern besteht hier die Chance auf Mantas, Haie und Schildkröten.
Einen Nachttauchgang sollte man auf keinen Fall versäumen: die
Weichkorallen zeigen sich dann in all ihrer Pracht und zahlreiche Nacktschnecken
und Federsterne sind auf Nahrungssuche.
- Mein
Favorit
Für mich ist der Tauchplatz Canyon am beeindruckendsten: es macht
Spaß, durch die vielen Tunnel und Schluchten zu tauchen. In schwarzen
Korallen verstecken sich Langnasenbüschelbarsche und verschiedene
bunte Nacktschnecken entdeckt man an den Wänden. Eine der Höhlen
ist voller gelber Weichkorallen. Unmengen an Annemonen mit Clownfischen
kann man hier beobachten und mit Glück entdeckt man darin auch
Porzellankrabben und andere kleine Shrimps.
|