TAUCHREISEN TAUCHPARADIESE TAUCHSAFARIS
Fiji Aggressor II


Wer nach Fiji zum Tauchen fährt, sollte auf jeden Fall an einer Tauchsafari teilnehmen. Hier werden mit Sicherheit die besten Plätze der Inselwelt angefahren und man kann sicher sein, die absoluten Highlights von Fiji kennenzulernen. Die Aggressor Flotte hat sich weltweit einen Namen gemacht und auch auf Fiji gilt ihr Motto: eat, sleep and dive! Die
5 Kabinen sind alle sehr geräumig mit angeschlossenem Bad (inkl. Duschkabine, WC und Waschbecken). Die Klimaanlagen in den Kabinen sind individuell regulierbar. Ein Fön liegt zudem in jeder Kabine bereit. 4 von ihnen haben ein ca. 140cm breites Unterbett und ein etwas schmaleren Oberbett, die Kabine auf dem Hauptdeck hat ein breites Doppelbett. Alle haben genügend Stauraum in Schubladen und einem Schrank. Zudem gibt es einen kleinen Tisch mit Spiegel und Stromanschluß sowie einem Hocker. Was sehr positiv auffällt: zwar ist auch der Salon mit einer Klimaanlage ausgestattet, da aber die Fenster auf beiden Seiten immer geöffnet sind, bietet die frische Meeresbriese eine natürliche Klimaanlage.

In der Regel werden 5 Tauchgänge täglich angeboten (es sei denn, das Wetter oder die Wasserbedingungen lassen dies nicht zu). Der erste Tauchgang findet noch vor dem Hauptfrühstück statt, dann ein weiterer Tauchgang am Vormittag, einer nach dem Mittagesasen, der nächste am Nachmittag so gegen 16.00h und der letzte Tauchgang ist ein Nachttauchgang nach dem Abendessen (so gegen 19.30h). Am vorletzten Tag ist der Besuch eines Dorfes auf der Insel Gau geplant, daher finden an diesem Tag 3 Tauchgänge statt. Am 6. Tag werden 2 Tauchgänge angeboten, bevor die Fiji Aggressor wieder ans Dock zurückkehrt. Es gibt 2 x Frühstück, Mittagessen, Obst und Kekse oder Snacks zwischendurch und abends ein üppiges 3-Gänge Menu. Der Service an Bord ist exzellent. Nach dem Tauchen liegen Handtücher bereit und immer findet sich eine helfende Hand. Die Fiji Aggressor ist sehr wendig und kann meistens direkt an die Tauchplätze heranfahren und auch die Taucher wieder aufsammeln. Wo dies nicht möglich ist, wird vom Zodiak getaucht. So macht Tauchen richtig Spaß!

  • Fiji Aggressor II (Sere Ni Wai)
  • Gäste: 10
  • Crew: 5
  • Sprache: Englisch
  • Unterbringung: 5 Doppelkabinen mit eigenem Bad
  • Schiffsart: Stahlyacht
  • Länge: 30 m
  • Breite: 7,1m
  • Einrichtungen: E 6 Fotolabor, Tauchdeck; Kamerastation, 1 Außendusche, Deck mit Stühlen und Bank, Sonnendeck vorne
  • Maschinen: 2 Caterpillar Diesel a 300 PS
  • Geschwindigkeit: 10 Knoten
  • Wasser: 25.000l (+ Wasseraufbereitung)
  • Strom: 220-240 Volt (austral. Stecker)
  • Navigation: GPS, Radar, Tiefenmesser, Fischfinder, Autopilot
  • Sicherheit: Rettungsinseln, Sauerstoff, First Aid, Funk, Alarm
    Kreditkartenzahlung möglich, bei USD Barzahlung 20% Rabatt auf Einkäufe an Bord

  • Dive Info:
  • Kompressor: 2 Poseidon
  • Zodiaks: 1
  • Flaschen: 11,5 l Alu
  • Ventile: INT (Adapter mitbringen)
  • Leihequipment: 5 komplette Ausrüstungen, Kameras
  • Tauchguide: auf Wunsch
  • Extras: Nitrox, Fotokurse, Tauchkurse

  • Die Tauchplätze:

      

    Das Tauchen beginnt meist mit einigen einfachen Tauchplätzen zum Eingewöhnen. Hierzu eignet sich das Makogai Reef hervorragend. Mehrere Bommies, die wunderschön bewachsen sind, finden sich hier. Die max. Tiefe liegt bei 25-30m. Wenn man dies Bommies umkreist, entdeckt man schöne bunte Nacktschnecken, farbenprächtige Weichkorallen und Gorgonien. Bestens getarnt haben Skorpionsfische ihren Platz in den Korallen eingenommen. Die Bommies reichen 3-5 m unter die Wasseroberfläche. So kann man seinen safety stop oben auf den Bommies einlegen und hat ausreichend Zeit, die verschiedenen Annemonenfische in ihren Herbergen zu beobachten oder in Geweihkorallen nach Krebsen Ausschau halten.Einige Tauchplätze bieten wunderschöne drop offs. Die berühmten Tauchplätze E-6 und Hi-8 liegen weit draußen und sind durch keinerlei Inseln geschützt. Die Riffe fallen mehr als 1000m ab in die Tiefe: Steilwandtauchen vom Feinsten! Teilweise sind die Riffewände von Höhlen durchbrochen. Wenn das Sonnenlicht von oben einfällt, bieten diese Höhlen grandiose Fotomotive. An den Wänden schillern herrliche Gorgonien. Natürlich sollte man auch immer ein Auge ins Blau werfen, denn hier schwimmt schon mal der ein oder andere Hai vorbei oder Barracudas ziehen ihre Kreise. Am Namena Reef ist die Farbenpracht der Korallen kaum noch zu übertreffen. Vorwitzige Langnasenbüschelbarsche verteidigen ihre schwarzen Korallen oder Gorgonien gegen andere Bewohner. Schaukelfische verstecken sich unter Überhängen und einige Babyhaie schlafen in einer Höhle. Immer wieder kommen Geistermuränen aus ihren Löchern hervor. An einem Tauchplatz am Makogai Reef - Dominoe´s - gibt es einen besonderen Bewohner zu entdecken: den haarigen Geisterpfeiffenfisch! Von diesem seltenen Fisch hatte ich bisher nur in Papua Neuguinea gehört. Dies ist wirklich eine Sensation. Auch Großfischfans kommen auf ihre Kosten. Vor Wakaya Island begegneten uns zwei Hammerhaie und in der Nigali Passage, bei der Haifütterung kommen bis zu 20 graue Riffhaie in greifbare Nähe der Taucher.

  • Mein Favorit:
    Die Riffeformationen am Namena Reef haben mir am besten gefallen. Jedes Plätzchen am Riff ist bedeckt mit wunderschönen Weichkorallen, Gorgonien, Annemonen oder grünen Korallen. Es wimmelt von Fischen - kein Wunder: das Riff ist ein Marine Nationalpark.



    Die aufregendsten Tauchgänge kann man in der Nagali Passage erleben. 15 graue Riffhaie (stattliche Burschen) sind normal, manchmal erscheinen sogar an die 30 Haie zur Fütterung. Aber auch das Riff kann sich sehen lassen: schöne Hartkorallenformationen, einige Weichkorallen und Annemonen und lauter Sandaale in den sandigen Passagen. Beim Austauchen entdeckten wir eine Seeschlange, Nacktschnecken, Rotfeuerfische und einen Weißspitzenhai, der es sich im Sand gemütlich gemacht hatte. Überall sieht man Snapper und natürlich erwartet am Anfang des Tauchgangs, wenn die Taucher sich in die Passage treiben lassen, bereits Leroy, der Riesenzackennbarsch, auf das bervorstehende Schauspiel.
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